
Ein kurzer Überblick (Zahlen und Fakten)
Die Republik Argentinien befindet sich im Süden des südamerikanischen Kontinents. Der weltweit achtgrößte Staat wird im Westen durch Chile, im Norden durch Bolivien und Paraguay sowie im Nordosten durch Brasilien und Uruguay begrenzt. Der atlantische Ozean zieht die natürliche Grenze im Osten des Landes.
Das gesamte westliche Grenzgebiet wird von den Anden eingenommen, der längsten kontinentalen Gebirgskette der Erde. Die heiße Trockensavanne Gran Chaco bestimmt den Norden. Im Dreiländereck Argentinien – Paraguay – Brasilien befinden sich die Wasserfälle von Iguazú, die zu den größten der Erde zählen. Weiter südlich, zwischen den großen Strömen Río Paraná und Río Uruguay, liegt das feuchte und sumpfige Mesopotamia. Westlich und südlich von Buenos Aires erstrecken sich die bekannten Pampas, eine grasbewachsene Ebene, wo der größte Teil der Agrarprodukte des Landes erzeugt wird. Große Weizenfelder und Weideflächen für Rinder bestimmen dieses Gebiet, da Rindfleisch nach wie vor zu Argentiniens Hauptexportgütern zählt.
Das im Süden liegende Patagonien ist von starken Westwinden geprägt und hat ein sehr raues Klima. Dieses Gebiet, das etwa ein Viertel der Fläche des Landes ausmacht, ist sehr dünn besiedelt.
Des Weiteren wird ein Sektor des antarktischen Kontinents von Argentinien beansprucht.
Die Erschließung des heutigen Argentiniens durch den Menschen erfolgte etwa um 15.000 v. Chr. von Nordamerika aus. Verschiedene, teils sesshafte ethnische Stämme siedelten sich in diesem Gebiet an. Mit Ankunft der Spanier im frühen 16. Jahrhundert begann die Kolonialzeit. Von der Küste aus eroberten die Spanier gegen den Widerstand der hier lebenden Bevölkerung allmählich das Hinterland. Zunächst gehörte das Gebiet administrativ zum Vizekönigreich Peru und wurde 1776 mit den anderen Gebieten am Rio de la Plata zu einem eigenen Vizekönigtum zusammengefasst. Im 19. Jahrhundert kam es dann zu einem landesweiten Befreiungskrieg gegen die Spanier. Die endgültige Unabhängigkeit wurde am 9. Juli 1816 in San Miguel de Tucumán erreicht. Damit erlangte das heutige Argentinien im spanischen Kolonialverband erst relativ spät eine größere politische und wirtschaftliche Bedeutung und unterscheidet sich dementsprechend in seiner Wirtschafts- und Sozialstruktur wesentlich von den anderen Staaten.
Zu Beginn der neuen Nation kam es zum Streit um die zukünftige Staatsform zwischen den "Unitarios" (progressiv-liberale Kaufleute der Hauptstadt) und den "Föderalisten" (konservative Großgrundbesitzer), wobei sich schließlich die Föderalisten ab 1825 durchsetzen konnten. Die Verfassung entstand erst 1853 und erst 1880 fanden die Bürgerkriege, Revolten und Sezessionen ein Ende. Die Entwicklung des modernen Argentiniens begann mit einem steilen wirtschaftlichen Aufschwung, der gezielten Förderung der europäischen Einwanderung, der Erstellung neuer Bildungsprogramme (Präsident Faustino Sarmiento) und einer Reform der (Stadt-) Verwaltung. 1882 wurde die Stadtgemeinde Buenos Aires von der gleichnamigen Provinz getrennt und zur Hauptstadt erhoben. Mit den zunehmenden Einwanderern aus Europa kam auch deren politisches Gedankengut ins Land. Ideen des Sozialismus, Syndikalismus und Anarchismus fanden ihre Anhänger. Aus dieser Auseinandersetzung ging die erste politische Massenpartei, die "Unión Cívica" (Bürgerunion) hervor, aus der später die "Union Cívica Radical" (Radikale Bürgerunion) entstanden ist. Sie trug entscheidend dazu bei, dass 1912 das freie, geheime, gleiche und allgemeine Wahlrecht eingeführt wurde.
Am 4. Juni 1943 übernahm das Militär durch einen Staatsstreich die Regierungsgewalt. Innerhalb der "Gruppe Vereinigter Offiziere" befand sich wiederum Juan Domingo Perón. Er übernahm in der neuen Regierung das Sekretariat für Arbeit und Sozialfürsorge, womit er über eine ideale Plattform für seine populistischen Aktionen verfügte. Am 24. Februar 1946 gewann Perón die Wahlen mit 52,4% der abgegebenen Stimmen. Seine als Peronismus oder "Justicialismo" bezeichnete Politik des "dritten Weges" – zwischen dem Kapitalismus und dem Kommunismus - stand unter dem Motto: "Politische Souveränität, soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Unabhängigkeit". Sein Charisma und das seiner Frau Eva ("Evita", gestorben 1952), machten den Peronismus zur ersten populistischen Massenpartei. Durch eine Verfassungsreform (1949) schuf Perón die Möglichkeit seiner Wiederwahl. Im Jahre 1951 mit 68% der Stimmen wiedergewählt, festigte er seinen "Justicialismo". Mit den Jahren versiegten die finanziellen Mittel zur Finanzierung seiner ambitionierten Sozialreformen. Im September 1955 wurde er vom Militär gestürzt und ging ins Exil nach Madrid.
Nach wechselnden Staatsführungen zwischen Militär- und gewählten Regierungen, wobei die letzteren in keinem Fall ihre Legislaturperiode vollenden konnten, kehrte Perón im November 1972 aus seinem Madrider Exil nach Argentinien zurück. In den Wahlen vom September 1973 erreichte Perón 62% der Stimmen und übernahm wieder das Präsidentenamt. Die neuen sozialen und wirtschaftlichen Probleme konnte er aber mit den alten Rezepten nicht lösen, so dass das Militär am 24. März 1976 erneut putschte. Im Gegensatz zu früheren Militärregierungen lag die Macht jetzt bei einer Dreier-Junta (gebildet aus den Oberbefehlshabern von Armee, Marine und Luftwaffe), die aus ihrer Mitte den Präsidenten ernannten. Während der Militärdiktatur verschwanden im Zuge des Staatsterrors bis zu 30.000 Menschen spurlos.
Am 30. Oktober 1983 wurde Raul Alfonsin, Kandidat der Radikalen, mit 52% der Stimmen zum Präsidenten gewählt. Dieses Wahlergebnis kann ohne Übertreibung als eine "historische Wende" angesehen werden, erhielt doch der peronistische Kandidat, Italo Luder, nur 40% der Stimmen. Alfonsin ließ sofort wieder die politischen Parteien und Gewerkschaften zu und restaurierte die verfassungsmäßige Ordnung, so dass die Demokratie wiederhergestellt werden konnte.
Argentinien hat eine Bevölkerung von rund 39 Mio. Einwohnern, die sich überwiegend auf die Stadtgebiete verteilen. Die Hauptstadt Buenos Aires mit der gleichnamigen Provinz haben zusammen bereits 16,6 Mio Einwohner. Weite Teile des übrigen Landes sind dagegen nur sehr dünn besiedelt, vor allem der trockene Süden.
Insgesamt stammen nach der offiziellen Statistik mehr als 90% der Bevölkerung von eingewanderten Europäern ab, darunter vor allem Italiener, Spanier und auch Deutsche. Es gibt nur wenige Nachkommen der rund 30 Ethnien, die vor der spanischen Kolonialzeit im argentinischen Gebiet zu finden waren, da die indigene Bevölkerung weitgehend ausgerottet wurde. Zu den noch verbleibenden indigenen Gruppen zählen die Kollas in Jujuy und Salta, die Mapuche in Neuquén und Río Negro sowie die Wichi und Toba im Chaco und in Formosa. Der Großteil der indigenen Bevölkerung lebt heutzutage in den Großstädten unter oftmals sehr ärmlichen Bedingungen. Seit den 1980er Jahren sind in Argentinien verstärkt Bewegungen zu verzeichnen, die die traditionelle Kultur gezielt erhalten und verbreiten möchten.
Alleinige Amtssprache in Argentinien ist Spanisch. Daneben existieren eine Reihe von Minderheitensprachen, die von der indigenen Bevölkerung gesprochen werden. Die wichtigsten darunter sind Quechua und Guaraní, in manchen Gegenden wird auch noch Mapudungun gesprochen.
Nach der Verfassung von 1994 ist die Republik Argentinien eine föderalistische, republikanische Präsidialdemokratie. Das Land teilt sich in 22 Provinzen, den Bundesdistrikt Buenos Aires und das Nationalterritorium Tierra del Fuego/Feuerland auf.
In Argentinien wird der Präsident gemeinsam mit dem Vizepräsidenten, der ihn bei Abwesenheit vertritt, alle vier Jahre (bis 1995: alle sechs Jahre) in zwei Wahlgängen direkt gewählt. Um in der ersten Runde zu gewinnen, muss der siegreiche Kandidat 45 oder mehr Prozent der gültigen Stimmen erreichen oder bei einem Wert zwischen 40 und 45 % zehn Prozentpunkte Vorsprung vor dem Zweitplatzierten aufweisen, in allen anderen Fällen gibt es eine Stichwahl.
Der Kongress setzt sich aus dem Senat und der Abgeordnetenkammer zusammen. Beide Kammern haben Anteil am Gesetzgebungsverfahren. Die Mitglieder der Abgeordnetenkammer werden alle zwei Jahre zur Hälfte für vier Jahre direkt gewählt. Dem Senat gehören 72 Senatoren an, die seit 2001 ebenfalls direkt vom Volk für sechs Jahre gewählt werden - je drei aus jeder Provinz und der Stadt Buenos Aires. Der Senat erneuert sich alle zwei Jahre zu einem Drittel.
Die Partido Justicialista (PJ - Peronisten) entstand in den vierziger Jahren als persönliches Machtinstrument von Juan Domingo Perón. Sie hatte zunächst den Charakter einer Massenbewegung der Arbeiter und "Rechtlosen", die die Gewerkschaftsbewegung des Landes integrierte und sich später für andere gesellschaftliche Gruppen öffnete. Mit diesem Rückhalt verfolgte Perón eine nationalistische, wirtschaftlich dirigistische und protektionistische Politik, verstaatlichte wichtige Wirtschaftszweige, verteilte das Volkseinkommen zugunsten der unteren sozialen Schichten um und schuf ein Sozialversicherungssystem. Ende der sechziger Jahre zerfiel die Partei/Bewegung in zahlreiche rivalisierende Flügel mit terroristischen linken und rechten Randgruppen (Montoneros, Alianza Anticomunista Argentina). Nach der Militärdiktatur setzte sich zwischen 1985 und 1987 eine jüngere Politikergeneration durch, die demokratische Wahlen von der Basis bis zur Spitze erzwang und die Verflechtung mit dem Gewerkschaftsverband lockerte.
Während in der Amtszeit von Carlos Menem (1989-1999) die PJ für eine wirtschaftsliberale Politik unter Rückführung der Rolle des Staates stand, verfolgten seit 2003 Präsident Néstor Kirchner und seit 2007 seine Ehefrau und Nachfolgerin im Präsidentenamt Christina Fernández de Kirchner eine Politik, die auf staatliche Wirtschaftslenkung setzt.
Zu ihrer politischen Basis gehören neben der eigentlichen PJ zahlreiche linksgerichtete Organisationen aus dem gesellschaftlichen Spektrum sowie seit 2007 auch ehemalige Teile der früheren Traditionspartei Unión Cívica Radical (UCR) – u.a. Vizepräsident Julio Cobos - und der sozialistischen Partei im Wahlbündnis Frente para la Victoria.
Im Mai 2008 wurde Ex-Präsident Néstor Kirchner zum Vorsitzenden der PJ gewählt und arbeitet derzeit an einer Konsolidierung der PJ nach innerparteilichen Differenzen im Streit mit dem Agrarsektor.
Die Oppositionsparteien UCR, Coalición Cívica, Partido Socialista und Propuesta Republicana (PRO) hatten lange Zeit wenig Bedeutung. Bei den Parlamentswahlen im Juni 2009 konnten die Oppositioinsparteien jedoch deutlich an Stimmen gewinnen, was als eine Abstrafung des Modells Kirchner gewertet wurde. Es wird erwartet, dass Vizepräsident Cobos bei den Präsidentschaftswahlen 2011 kandidiert.
Nach guten Wachstumsraten von 7-8% in den letzten Jahren wurde Argentinien von der Wirtschaftskrise hart getroffen. Die argentinische Wirtschaft konnte 2009 kein oder kaum Wachstum verzeichnen.
Die Industrie wuchs im 1. Halbjahr 2008 noch um ca. 6,2%. Vor allem die Metall- und Automobilindustrie, die viel für den Export produzieren, trugen dazu bei. Allerdings hat gerade dieser Sektor unter dem Eindruck der Finanzkrise seine Produktion drastisch reduziert. Im Dienstleistungssektor kurbelten vor allem Transport, Telekommunikation und Finanzdienstleistungen das Wachstum an. Andere Wirtschaftszweige stagnierten dagegen oder schrumpften; wenn auch auf einem hohen Ausgangsniveau. Die Arbeitlosigkeit stieg seit 2007 stetig und erreichte 2009 eine Quote von 9,1 %.
Die geringe Verflechtung Argentiniens mit den internationalen Finanzmärkten hatte das Land zunächst vor den Auswirkungen der internationalen Finanzkrise abgeschirmt. Inzwischen machen sich die Auswirkungen auf die Binnenkonjunktur jedoch bemerkbar, auch wenn Argentinien als Agrarexporteur auch weiterhin eine relativ stabile Ausgangslage hat.
Ungleichheit kennzeichnet die argentinische Gesellschaft. Es gibt ein sehr großes Wohlstandsgefälle zwischen der Ober- und Unterklasse. Die ärmsten 40% müssen sich mit nur 10% des gesamten Volkseinkommens zufrieden geben. Weitere Unterschiede bestehen zwischen den einzelnen Regionen Argentiniens. Generell kann man sagen, dass die nördlichen Provinzen, besonders die Provinz Tucumán und der Nordosten, am stärksten von der Armut betroffen sind, was durch das dortige schnelle Bevölkerungswachstum verstärkt wird. Als besser gestellt gelten dagegen die zentralen Provinzen (Buenos Aires, Santa Fe, Córdoba, San Luis und Mendoza), aber auch der äußerste Süden (Santa Cruz und Tierra del Fuego).
Jedoch sind die reichen Zentralprovinzen sowie die grenznahen Gegenden von der städtischen Armut und Slumbildung betroffen. Hinzu kommt die Zuwanderung aus den ärmeren Nachbarländern Peru, Bolivien und Paraguay sowie die Binnenwanderung aus den abgelegenen Gebieten des Landesinneren. Die Auswirkungen der Argentinien-Krise sind nach wie vor spürbar. Insbesondere in den Jahren 2001 und 2002 stieg die Armutsrate stellenweise auf über 50% an. Trotz einer langsamen Normalisierung bleiben die Werte immer noch über denen der 1990er Jahre.
Argentinien mit seiner Hauptstadt Buenos Aires ist das kulturelle Gravitationszentrum der spanischsprachigen Länder Südamerikas.
Kultureller Bezugspunkt des von Einwandererströmen - insbesondere aus Italien und Spanien - geprägten Landes ist traditionell Europa. Den Entwicklungen im politischen und wirtschaftlichen Bereich folgend wird diese Bindung insbesondere im marktorientierten Medien- und Bildungsbereich teilweise durch eine Orientierung an den USA abgelöst.
Künstler:
Fernando Fader (1882 - 1935), Martín Malharro (1865 - 1911), Eduardo Sívori (1847 - 1918), Antonio Bernis (1905 - 1981), Alfredo Guttero (1882 - 1932), Xul Solar (1887 - 1963)
Schriftsteller:
Jorge Luis Borges (1899-1986), einer der größten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, verfasste eine Vielzahl phantastischer Gedichte, Erzählungen und Essays. Er war einer der zentralen Autoren der 1931 gegründeten Zeitschrift Sur. Zu seinen Lieblingsstilmitteln zählen die Täuschung, das Spiel mit dem Leser sowie die Vermischung von Realität und Surrealität
Julio Cortázar (1914-1984) war ein Schriftsteller und Intellektueller, der mit seinen Texte die Grenzen zwischen Realität und Fiktion auslotete. Er verfasste meisterhafte Kurzgeschichten und erfolgreiche Romane (Rayuela zählt zu den Auslösern des lateinamerikanischen Booms), aber auch Theaterstücke, Gedichte und Tangos. Zu seinen Stärken als Autor zählt sein reizvoller und respektloser Humor, seine eindrucksvollen technischen Fähigkeiten, der poetische und neuartige Sprachgebrauch sowie die sorgfältig ausbalancierte Entwicklung des Unheimlichen in seinen Kurzgeschichten.
Comic:
Mafalda von Quino (Joaquín Lavado) ist der berühmteste Comic in Argentinien und somit als argentinische Ikone auch in anderen Ländern bekannt. Die Reihe zeigt die Probleme der Welt durch die Augen eines kleinen Mädchens und ihrer Freunde und Verwandten.
Musik:
Die argentinische Musik ist vor allem durch den Tango bekannt geworden. Bekannteste Interpreten sind Carlos Gardel, Astor Piazzolla und Osvaldo Pugliese. Der Tango kann jedoch nicht auf die musikalische Dimension beschränkt werden, sondern ist zusammen mit Textdichtung und tänzerischer Interpretation vielmehr ein gesamtkulturelles Phänomen. Daher ist er Teil einer kulturellen Identität, die sehr viel zum Selbstverständnis der Argentinier, genauer genommen der Porteños aus Buenos Aires, beiträgt.
Nach wie vor wichtig für die Musikszene Argentiniens sind die in der traditionellen Musik verwurzelten Folklore-Interpreten. Zu den auch international beachteten Musikern zählen der als Atahualpa Yupanqui weltweit bekannt gewordene Héctor Roberto Chavero und die aus der Provinz Tucumán stammende Mercedes Sosa.
Neuerdings sind in Argentinien einige traditionelle Musikstile von der Popmusik her wiederbelebt worden. Zu nennen sind hier der fröhlich-leichte Tanz des Cuarteto, die urbane Musik der Stadt Córdoba, sowie einige Stile der von den Spaniern übernommenen nationalen Folklore, die durch Mischung mit anderen Stilen eine völlig neue Gestalt erlangt haben.
Buenos Aires
2.780.403 km²
Chile, Bolivien, Paraguay, Brasilien, Uruguay
4.989 km
Südatlantischer Ozean im Osten
Hohe Berge, weite, grüne Savannen, Gletscher, eisiges Patagonien, tropisch-feuchte Gebiete am Río Paraná
Im Norden subtropisch und heiß, in der Pampa gemäßigt, in Patagonien kalt
39.503.000
14,2 Einwohner pro km²
1 %
16,53 Geburten pro 1000 Einwohner
Staatsoberhaupt Cristina Fernández de Kirchner, Regierungschef Aníbal Fernández
Präsidialsystem, Bundesstaat (31 Staaten, 1 Bundesdistrikt)
Juli 2007
2011
PAN (Partido Acción Nacional)
k.A.
1994
Erdöl und Erdgas, wenige Mengen Gold, Silber, Kupfer, Blei, Zink, Eisen, Glimmer, Kalkstein
Erdöl, Tierfutter, Kfz/-Teile, tierische/pflanzliche Öle, chemische Erzeugnisse, Getreide, Gemüse, Früchte, Soja, Fleisch, Eisen, Stahl
Nahrungsverarbeitung, Kraftfahrzeuge, Gebrauchsgüter, Textilien, Chemikalien und petrochemische Erzeugnisse, Druck, Metallurgie, Stahl
Argentinischer Peso
20 %
76,52 Jahre
13,87
2,9 %
Bevölkerung v. a. europäischer Herkunft, u. a. 36% italienischer, 29% spanischer und ca. 500 000 deutscher Herkunft, 5% Mestizen, 1,1% Indigene (Mapuche, Kolla, Toba, Wichí, Diaguita, Guaraní, u. a.)
Spanisch
90% Katholiken; Minderheiten von Protestanten, Juden und Muslimen