
Ein kurzer Überblick (Zahlen und Fakten)
Die Vereinigten Mexikanischen Staaten gehören zum Nordamerikanischen Kontinent. Sie grenzen im Norden an die Vereinigten Staaten von Amerika, im Süden an Guatemala und im Südosten an Belize. Umgeben ist Mexiko im Osten vom Karibischen Meer und dem Golf von Mexiko und im Westen grenzt es an den Pazifik. Es ziehen sich zwei Kordillerenzüge von Norden nach Süden mit einem dazwischen liegendem Hochplateau. Insgesamt ist Mexiko mit einer Fläche von 1.972.550 km² 5 1/2mal so groß wie die Bundesrepublik Deutschland.
Mexiko ist ein klimatisch vielseitiges Land, das sowohl über subtropisches und arktisches als auch über Wüstenklima verfügt. In den Küstengebieten ist das Klima tropisch. In der Hauptstadt Mexiko Stadt (auf 2250 m Höhe) herrscht ein tropisches Höhenklima. Die Regenzeit ist von Mai bis Oktober.
Vom 4. bis zum 10. Jahrhundert war die Halbinsel Yucatán das Zentrum der indigenen Mayakultur. Dort sind noch heute unzählige archäologische Stätten zu finden. Die bekanntesten sind Chichén Itza, Uxmal, Tulúm und Edzná. Die Maya-Kultur reichte bis nach Süden im heutigen Bundesstaat Palenque.
Die Zapoteken, Träger einer indigenen Hochkultur, siedelten hauptsächlich im Süden Mexikos im heutigen Bundesstaat Oaxaca. Ihr kulturelles Zentrum entstand um den Monte Alban. Ihre Blütezeit war von 300 n Chr. – 900 n Chr..
1325 gründeten die aus dem Norden eingewanderten Azteken die Stadt Tenochtitlán. Sie wurde zur Hauptstadt des mächtigen Aztekenreiches. Die Azteken waren ein kriegerisches Volk, das die anderen ansässigen Stämme unterwarf und versklavte. Das Reich erstreckte sich über weite Teile Mexikos bis nach Guatemala. Als die Spanier in Mexiko landeten, fanden sie unter den unterworfenen Bewohnern der tierra firme viele, die sich aus der Unterwerfung durch die Azteken befreien wollten. Diese schlossen sich mit den Spaniern zusammen, um gemeinsam gegen die Azteken zu kämpfen. Nach der Eroberung Tenochtitláns 1521 unter der Führung von Hernán Cortés bauten die Spanier die Stadt Mexiko auf den Überresten Tenochtitláns auf. Die Stadt wurde Zentrum des Vizekönigreiches Neu-Spanien.
Ende des 18. Jahrhunderts wuchsen die Spannungen zwischen den in Europa geborenen Spaniern und den in Mexiko geborenen Nachkommen der Eroberer-Generation (Kreolen). Die wachsenden Widerstände gegen die ausbeuterische spanische Kolonialherrschaft und der Einfluss revolutionärer, aufklärerischer Ideen aus Europa lösten 1810 den Unabhängigkeitskrieg aus, der 1821 schließlich zur Unabhängigkeit Mexikos führte.
Durch den Krieg mit den USA 1846-1848 verlor Mexiko von Texas bis Kalifornien fast die Hälfte seines Territoriums. In den 1860ern besetzten die Franzosen das Land und errichteten ein Kaiserreich unter der Herrschaft Kaiser Maximilians von Mexiko. Die Kaiserzeit endete mit der Hinrichtung Maximilians und der Rückkehr des zuvor vertriebenen Präsidenten Benito Juarez. Dieser regierte das Land von 1861 – 1872.
Die lange Diktatur 1877 - 1911 von Porfirio Diaz – auch Porofiriat genannt - führte 1910 zur Mexikanischen Revolution. Auch wenn die revolutionären Kräfte zunächst besiegt werden konnten, hielten interne Streitigkeiten das Land weitere 20 Jahre in ständiger Unruhe. Am Ende der Revolution kam die Partido Revolucionario Nacional (PRN) an die Macht. Diese benannte sich später in Partido Revolucionario Institucional (PRI) um und regierte bis 2000.
In den 1980ern und 1990ern Jahren kam es zu schweren Rückschlägen in der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes, die drastische Abwertungen der Währung und Sparprogramme zur Folge hatten. Die Banken wurden 1982 verstaatlicht, aber ab 1990 wieder privatisiert. Die seit 1994 mit den USA und Kanada bestehende Nordamerikanische Freihandelszone (NAFTA) sollte zu einer Verbesserung der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes führen. Sie garantiert unter anderem die Zollfreiheit von Waren. Allerdings sind dadurch die Preise der Grundnahrungsmittel ruiniert worden, da nun viele Lebensmittel billiger aus den USA importiert werden können (z.B. Mais).
Seit 1994 kämpft die "Zapatistische Nationale Befreiungsarmee" (EZLN), vor allem im südlichsten Bundesstaat Chiapas für Demokratisierung und mehr Rechte der indigenen Bevölkerung. Dort gründeten die Aktivisten „autonome Gemeinden“, die der staatlichen Kontrolle entzogen wurden. Ihre Aktionen wurden vom Militär mit bedingungsloser Härte bestraft. Später begann die Regierung Ernesto Zedillo Ponce de León (1994-2000) einen Dialog, den die Zapatisten 1996 abbrachen. Nach einem Massaker an 45 Personen Ende 1997 wurden Verbindungen zwischen Behörden und paramilitärischen Anti-Guerilla-Einheiten offenbar. Ende 2001 wurde ein Gesetz über die Rechte und Kulturen der indigenen Bevölkerung verabschiedet, das jedoch die grundlegenden Forderungen der EZLN nur abgeschwächt berücksichtigte. Weitere Reformen werden bis heute diskutiert, zwischenzeitlich sind die Rechte der indigenen Bevölkerung durch einfache gesetzliche Regelungen gestärkt worden.
Insgesamt leben in den Vereinigten Mexikanischen Staaten 105 Millionen (2004) Menschen. Das jährliche Bevölkerungswachstum beträgt ca. 0,96%.
Den größten Bevölkerungsanteil machen die Mestizen aus. Außerdem existieren ca. 62 indigene Ethnien, die ca. 10 Millionen der Bevölkerung ausmachen. Die beiden größten indigenen Gruppen sind die Nahua (Azteken) im zentralen Hochland und die Maya auf der Halbinsel Yucatán. Nur ca. 4-5 Millionen Einwohner Mexikos sind Weiße. (Die offiziellen Angaben beruhen meist auf Selbstzuordnungen.)
Die offizielle Landessprache ist Spanisch; daneben existieren über 80 gesprochene Indiosprachen. Hierbei sind die wichtigsten das Náhuatl mit 24%, gefolgt von Maya mit 13% und dem Mixteco mit 7,2%.
87% der Bevölkerung bekennen sich zum römisch-katholischen Glauben. 7,5% sind Protestanten, Mormonen und Zeugen Jehovas. Auffällig ist die starke regionale Unterscheidung zwischen den Religionen. So gibt es beispielsweise in Chiapas über 30% Protestanten. Seit 1873 gibt es in Mexiko die offizielle Trennung von Staat und Kirche.
Die Bevölkerungsverteilung ist sehr ungleich. In den Großstädten herrscht eine enorme Bevölkerungsdichte (ca. 75%), während die Trockengebiete und tropischen Waldregionen dünn besiedelt sind. Im Zeitraum 1940-1980 kam es zu einer Bevölkerungsexplosion, die unter anderem auf die Eindämmung von Krankheiten wie Malaria und Pocken durch systematischen Einsatz von Pestiziden zurückzuführen ist.
Die Vereinigten Mexikanischen Staaten sind seit 1917 eine präsidiale Demokratie. Die Verfassung wurde letztmalig 1994 geändert. Das Land teilt sich in 31 Bundesstaaten und einen Bundesdistrikt auf.
In Mexiko wird der Präsident einmalig für eine Amtszeit von 6 Jahren gewählt. In dem präsidialen System werden dem Präsidenten weit reichende Kompetenzen eingeräumt.
Der Kongress ist in ein Zwei-Kammer-System unterteilt. Es besteht aus dem Abgeordnetenhaus (Cámera Federal de Diputados) mit 500 Mitgliedern und dem Senat (Senado) mit 128 Mitgliedern. Das Abgeordnetenhaus wird für sechs, der Senat für drei Jahre gewählt.
Die drei stärksten Parteien sind die konservative Partei Partido Acción Nacional (PAN), die Partido Revoluacionario Institucional (PRI) und die Partei Partido de la Revolución Democrática (PRD). Die PRI wurde 1929 gegründet und hatte Züge einer Einheitspartei. Bis 2000 stellte sie seit ihrer Gründung alle Staatspräsidenten und war die dominierende Partei in Mexiko. Die PRD gilt als links-sozial-demokratisch.
Die Partido de Acción Nacional (PAN) unter Vicente Fox löste im Jahr 2000 erstmalig die Partido Revolucionario Institucional (PRI) ab. Fox hatte sich zum Ziel gesetzt, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte durchzusetzen. Ebenso verkündete er die Bekämpfung von Korruption, Kriminalität und Armut. Während der Regierungszeit der PRI hatte lange Zeit keine klare Trennung zwischen den Institutionen des Staates und denen der Partei bestanden, weswegen es immer wieder u.a. zu Wahlbetrug und Korruption kam. Die Popularität von Fox nahm seit 2002 massiv ab, da er seine sehr hoch angesetzten Versprechen nicht einhielt.
Seit dem 2. Juli 2006 ist Felipe Calderón von der Partido de Acción Nacional (PAN) der neue Präsident Mexikos. Allerdings wird seine Wahl von seinem Konkurrenten Andrés Manuel López Obrador von der Partido de la Revolución Demócrata (PRD) angezweifelt. López Obrador wirft Calderón Wahlbetrug vor und hat viele seiner Anhänger mobilisiert, um eine Neuauszählung der Stimmen zu verlangen. Das Wahlgericht erkannte jedoch die Wahl von Felipe Calderón an.
Mexiko ist eine staatlich gelenkte Volkswirtschaft, die im Laufe der letzten Jahre zunehmend dereguliert und privatisiert wurde. Als Folge der Privatisierung befinden sich nun beispielsweise die Bankunternehmen überwiegend in ausländischen Händen.
Mexiko verfügt über umfangreiche Primärenergievorkommen und andere Bodenschätze.
Über Jahrhunderte war der Bergbau die Grundlage der mexikanischen Wirtschaft und noch immer ist Mexiko weltweit größter Silberproduzent. Die Landwirtschaft bildet die Lebensgrundlage für rund die Hälfte der Bevölkerung. Etwa 50% der gesamten Fläche wird landwirtschaftlich genutzt. Im feuchtheißen Süden werden Kaffee, Kakao, Bananen und Tabak angebaut; im trockenen Norden wird eine extensive Viehwirtschaft betrieben. Rund 80% der Landfläche nehmen trockene und halbtrockene Gebiete ein, die ohne künstliche Bewässerung ackerbaulich nicht nutzbar sind. Trotz fortgeschrittener Industrialisierung ist Mexiko ein Agrarland.
Die Industrie konzentriert sich vor allem auf die Herstellung von Nahrungsmitteln und Getränken. Außerdem werden Tabak, Chemikalien, Eisen, Stahl, Baustoffe, mineralische Rohstoffe, Textilien, Kleidung, Kraftfahrzeuge und Verbrauchsgüter produziert. Seit den 1970er Jahren hat die Erdölgewinnung die größte Bedeutung für die mexikanische Wirtschaft erlangt. Mit den nachgewiesenen Reserven und Fördermengen nimmt Mexiko weltweit den vierten Rang ein. Als es 1981 zu einem weltweiten Ölpreisverfall kam, erlitt Mexiko eine tiefe Schuldenkrise.
Mexikos Exportgüter sind hauptsächlich Waren wie Ölprodukte, Silber, Früchte, Gemüse, Avocado, Kaffee, Wolle, Alkohol und Tabak. Importiert werden hauptsächlich: Metallverarbeitende Maschinen, Fabriken zur Stahlverarbeitung, Maschinen für die Landwirtschaft, elektrische Ausrüstung, Autoteile, Maschinen, Flugzeuge und Flugzeugteile.
Ein weiterer bedeutender Wirtschaftszweig ist der Tourismus.
Einen wirtschaftlichen Sonderfall in Mexiko stellen die Freihandelszonen – so genannte maquiladoras - dar. Dies sind ausländische Betriebe, die Halbfertigwaren aus dem Ausland beziehen und die verarbeiteten Produkte wieder ausführen. Sie unterliegen nicht der mexikanischen Gerichtsbarkeit, sondern fallen unter die der jeweiligen Nationalität des Unternehmens. Die ausländischen Unternehmen nutzen das niedrige Lohnniveau aus und stellen Arbeitsplätze zur Verfügung, wobei die Arbeitsbedingungen jedoch höchst umstritten sind.
Wichtig für die mexikanische Zahlungsbilanz sind die Überweisungen der in die USA ausgewanderten mexikanischen Arbeiter. Durch den Eintritt Mexikos in die NAFTA sind der mit weitem Abstand wichtigste Handelspartner die USA, gefolgt von China, Japan, Kanada und der EU, in der sich Deutschland mit Spanien den ersten Platz teilt.
Seit 1994 verfolgt Mexiko eine Politik der Integration in den Weltmarkt. So wurde 1994 zwischen Kanada, USA und Mexiko das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (NAFTA, North American Free Trade Agreement) abgeschlossen.
In Mexiko herrschen starke soziale Gegensätze. Eine extrem ungleiche Einkommensverteilung und Arbeitslosigkeit, vor allem bei großen Teilen der indigenen Bevölkerung, veranschaulichen diese Gegensätze.
Mit der Verfassung von 1917 kam es zu einer Bodenreform, die keine ergänzenden Maßnahmen traf. Es gibt weder Schulungen für die Bewirtschaftung des Landes, noch die Bereitstellung günstiger Kredite für Saatgut, Düngemittel und Maschinen. So dient die Nutzfläche meistens zur unzureichenden familiären Selbstversorgung. Durch den Anbau von Monokulturen müssen immer mehr Menschen, trotz Abwanderung in die Städte, mit immer weniger fruchtbarem Land auskommen.
Landflucht und Bevölkerungswachstum haben den stetigen Urbanisierungsprozess verschärft. Die Stadtbevölkerung hat sich seit 1940 verzehnfacht, insgesamt verdoppelt sich die Bevölkerung in immer kürzeren Zeiträumen. Die Folgen der Landflucht äußern sich für die Betroffenen oft in Verelendung, Kriminalisierung und Prostitution. Außerdem führt die zunehmende Verarmung zur leichteren Verbreitung von Krankheiten und zur Rückkehr von vermeintlich ausgerotteten Krankheiten.
Den Armenvierteln in den Randzonen der großen Städte mangelt es an Anschluss an das städtische Versorgungssystem, so dass Wasser- und Stromversorgung, Abwasserentsorgung und Müllabfuhr nicht vorhanden sind. In den letzten Jahrzehnten ist es durch den Ausbau der Infrastruktur und eines Gesundheits- und Schulsystems bis in entlegene Landgebiete zu einem Modernisierungsschub gekommen, der aber durch das starke Bevölkerungswachstum wieder relativiert worden ist.
Mexiko ist bemüht, den inzwischen dramatischen Umweltbelastungen in den Ballungsräumen entgegenzutreten. Smog-Alarm in Mexiko-Stadt und in den Industriezentren entlang der Grenze zu den USA, verdreckte Gewässer durch Industrieeinleitungen, Brandrodung und Wasserknappheit in Nord- und Zentralmexiko sind alltägliche Probleme, mit denen die Menschen zu kämpfen haben. Aber auch immer wiederkehrende Naturkatastrophen werfen ganze Regionen in ihrer Entwicklung zurück.
Mexiko ist der größte Umschlagplatz für Drogen, die in die USA geschmuggelt werden.
Auch die Korruption stellt ein ernsthaftes Problem dar. In Bestechungsaffären sind hochrangige Beamte und Militärs verwickelt.
Kunst:
Die bekannteste Malerin Mexikos ist Frida Kahlo (1907-1954). Ihre Bilder sind von der mexikanischen Regierung zum „nationalen Kulturgut“ erklärt worden. Sie werden von Kritikern oft als surrealistisch eingestuft, auch wenn Kahlo selber diese Kategorisierung ablehnte. Kahlos Bilder behandeln mit schonungsloser Offenheit Themen, die Frauen, vor allem in der mexikanischen Gesellschaft, betreffen. Frida Kahlo betonte stets ihre indigenen Wurzeln, sei es in ihrer Kunst, Kleidung oder ihrer Vorliebe für die Zubereitung von mexikanischen Speisen. Dies wurde gerade zu ihrer Zeit als äußerst schockierend empfunden, da die indigene Abstammung normalerweise von den Betroffenen verheimlicht wurde und in der mexikanischen Gesellschaft als Schande galt.
Diego Rivera (1886-1957) ist ein weiterer bedeutender Vertreter der zeitgenössischen mexikanischen Malerei. Berühmt wurde er durch seine Murales, Wandmalereien mit politischen Motiven. Rivera hatte einige Zeit in Europa studiert, bevor er nach Mexiko zurückkehrte und sich dort sowie in den USA einen Namen machte. Er erhielt unter anderem den Auftrag ein riesiges Wandbild in der Carnegie-Hall in New York zu malen. Rivera war von 1929 bis 1939 mit Frida Kahlo verheiratet, die beiden ließen sich zwar scheiden, heirateten jedoch 1940 erneut. Ihre Beziehung war sehr leidenschaftlich und oft schmerzhaft, vor allem für die schwerkranke Frida. Trotzdem blieben sie mit Unterbrechungen bis zum Tode Kahlos im Jahr 1954 zusammen.
u.a.
Schriftsteller:
José Vasconcelos Calderón (1882-1959): Politiker, Schriftsteller und Philosoph, der durch sein philosophisches Werk La Raza Cósmica zu Weltruhm gelangte.
Juan Rulfo (1917-1986): Veröffentlichte die Kurzgeschichtensammlung El Llano en Llamas (1953) und den Roman Pedro Páramo (1955).
Octavio Paz (1914-1998): Diplomat und Schriftsteller. Erhielt 1990 den Nobelpreis für Literatur. Der Einfluss seines Werkes Piedra de Sol ist von fundamentaler Bedeutung für die lateinamerikanische Literatur.
Carlos Fuentes Macías (geboren 1928): Ehemaliger Diplomat, Schriftsteller und Drehbuchautor. Schreibt Erzählungen, Essays und Romane über die Geschichte Mexikos und den oft harten Alltag der Menschen des Landes.
u.a.
Musik:
Carlos Santana, Lila Downs, Maná, Luis Miguel, Thalia
Schauspieler:
Salma Hayek, Anthony Quinn, Ricardo Montalban, Gael García Bernal, u.a.
Mexiko Stadt (ca.22 Mio. Einwohner im Großraum)
1.958.201 km²
USA, Belize, Guatemala
9.330 km
Karibisches Meer, Pazifik, Golf von Mexiko
zentrales Hochland, im Tiefland Küstengebiete, Wüste
trocken bis halbtrocken, tropische Küstengebiete, tropisches Höhenklima
105 Mio. (2004)
53,2 Einwohner pro km²
ca. 1 %
2,49 Kinder pro Frau
Felipe Calderón
Präsidialsystem, Bundesstaat (31 Staaten, 1 Bundesdistrikt)
Juli 2006
2012
PAN (Partido Acción Nacional)
PRI (Partido Revolucionario Nacional)
PRD (Partido de la Revolución Democrática)
PVEM (Partido Verde Ecologista de México
Februar 1917
Erdöl, Silber, Zink, Mangan, Kupfer, Schwefel, Gold, Blei, Erdgas, Holz
Manufakturwaren, Erdöl, Agrarprodukte
Herstellung und Gewinnung von Nahrungsmitteln und Getränken.
Außerdem: Tabak, Chemikalien, Eisen, Stahl, Baustoffe, mineralische Rohstoffe, Textilien, Kleidung, Kraftfahrzeuge, Verbrauchsgüter, Tourismus und Erdöl
Mexikanischer Pesos
40% (2005)
74,9 Jahre
21,7
10% = ca. 10 Mio.
bei Indigener Bevölkerung 40% der Männer und 70% der Frauen
vorwiegend Mestizen, ca.10 Mio. Indigene, ca. 4-5 Mio. Weiße
Landessprache Spanisch, 80 indigene Sprachen (wichtigste Náhuatl: 24%, Maya: 13%, Mixteco: 7,2%)
87% katholisch; 7,5% Protestanten, Mormonen, Zeugen Jehovas und andere Religionen